Mittwoch, 13. Juni 2012

Ich habe mich soeben in eine Sängerin und ihre Musik verliebt. Natürlich wird fast jeder sie schon seit längerer Zeit kennen, aber dieses eine Lied, es ist einfach wunderschön, finde ich. Und es passt genau zu den Gedanken, die ich manchmal habe.. ich liebe es Musik zu finden, die anspricht. Und zwar nicht nur wegen dem Beat, dem Bass oder ähnlichem. Sondern wegen der Botschaft, wegen der Musik, die man spüren kann. Das ist bei jedem anders, .. aber ich muss dieses Lied teilen, irgendwie. Mit wem auch immer :)




Donnerstag, 7. Juni 2012


Das Wetter macht nicht gerade besonders glücklich im Moment. Der Alltag auch nicht. Diese  Routine noch am allerwenigsten. 
Ich glaube dieses Gefühl, dass einen irgendetwas belastet, aber man nicht einmal genau sagen kann was es ist, kennt jeder. Ich habe es zumindest ziemlich oft. Zukunftsangst, Zweifel, manchmal schwenkt dies alles um in Hoffnung, manchmal zieht es meinen Gemütszustand aber auch ziemlich herunter. Es gibt Momente, in denen ich einfach nur glücklich sein will. Und FREI von allem, was belastet. Denn meistens sind diese Belastungen nicht einmal notwendig. Manchmal macht man sie selbst zu einer Belastung. Man könnte viel freier sein, viel glücklicher. Man könnte, zumindest in Gedanken, alles so verbiegen, dass es keine Belastung mehr darstellt. Dass man nicht mehr nachdenken muss. Dass alles einfach auf die leichte Schulter genommen wird. Würde ich auch gern machen, wenn ich denn könnte. Aber man kann es nicht immer. Auch wenn man das Leben nicht zu ernst nehmen sollte. 
In letzter Zeit ist mir wieder einmal dieser Spruch eingefallen: "Nimm das Leben nicht zu ernst. Du kommst da eh nicht lebend raus." 
Dieser Spruch lässt das Leben um einiges weniger "groß" und "wichtig" erscheinen. 
Man lebt nämlich eigentlich immer in dieser Auffassung. Und wenn etwas schief läuft, wenn das Leben es nicht gut mit einem zu meinen scheint, dann gibt es Momente, in denen man an der Verzweiflung zerbrechen könnte. Weil man denkt, das Leben wird sich nur noch ins negative Verändern, man hat versagt, oder man hat keine gute Zukunft mehr. Oder die, die man sich so schön vorgestellt hatte.
 Aber wenn man sich selbst versucht einzureden, dass das Leben nicht GANZ so ernst genommen werden sollte, dann gibt dies schon ein klein wenig Erleichterung. Auch, wenn es nur ein klitzekleines Bisschen ist.. 
Sich selbst zu von etwas zu überzeugen, was die eigenen Gedanken eigentlich so garnicht hören wollen, ist manchmal ganz schön schwer..


Donnerstag, 31. Mai 2012

but sometimes


"But sometimes, I need somebody, who can make me feel alright, shades me from the streetlight. 

I'm breaking up, I need someone who needs somebody now."




Dienstag, 22. Mai 2012

usual strangeness

Zuerst ist man verwirrt. Dann ist man erleichtert. Dann ist man glücklich, sobald man merkt, dass dies alles nicht die Realität ist.
Es war nur ein Traum.



Ein Traum, in dem etwas seltsames geschehen ist. Nach der anfänglichen Erleichterung beruhigt man sich wieder.. und schläft ein. Oder steht auf. Oder denkt nach. Es gibt diese ganz bestimmten Träume, die einen nicht loslassen. Vielleicht, weil es in der Wirklichkeit, in der wir leben, so kaum vorstellbar wäre. Vielleicht genau deswegen. Weil es so absurd ist. Wie so oft, mit diesen seltsamen Träumen. 
Egal wie sehr man sich anstrengt, sie zu vergessen oder zu verdrängen. Sie sind irgendwo da im Gedächtnis, im Bewusstsein. Und selbst wenn man versucht sie zu vergessen, plötzlich tauchen sie einfach so auf. Einfach so. Ohne zu fragen. 
Man weiß nicht, wieso diese Träume entstehen. Wie so absurde Dinge im Kopf auftauchen, die man sich normalerweise niemals zu denken trauen würde. Oder zu Denken wünschen würde. Die einem einfach niemals einfallen würden. Wenn man träumt, scheint das Gehirn einfach völlig verrückt zu spielen und alle Lebensereignisse, alles was irgendwann einmal ins Gedächtnis gelangte, zu einem riesigen bunten Irgendwas zu vermischen.. alles zusammen zu würfeln, egal wie, egal wo. Und somit tauchen dann manchmal mysteriöse Gedanken auf, allein durch einen einzigen Traum verursacht. Denn diese bestimmten Träume, die einen nichtmehr loslassen.. die lassen einen nachdenken. Und zweifeln. Und man fragt sich, ob das alles wirklich so absurd ist, oder ob Träume manchmal vielleicht doch etwas zu bedeuten haben. Oder, ob sie einfach nur ein Wirrwarr aller Geschehnisse unseres Lebens darstellen, unserer Gedanken, Eindrücke, unserer Ängste und Gefühle.. und die würfelt unser Gehirn einfach zusammen wenn wir schlafen.. damit es etwas zu tun hat, in der Nacht. ? 
So wird es sein..  

Freitag, 11. Mai 2012

No, I don't know where I'm going.. and I never will.



It feels like everyone else is moving on with their lives .. while I am stuck here in this hole that I can't climb out of.


maybe nice to see.

Sonntag, 6. Mai 2012

copy and paste



Mir ist aufgefallen, dass ich es sofort merke, wenn ein Mensch sich anstrengt, einen ganz bestimmten Eindruck zu hinterlassen. Und wenn ich das merke, dann wirkt der Mensch nicht natürlich, dann wirkt er irgendwie gespielt, weil er sich zu sehr anstrengt. Und einfach vergisst, oder gar nicht weiß, dass das eigentlich total unnötig ist. Ich weiß, dass es fast jedem ziemlich wichtig ist, überall einen guten, oftmals einen ganz bestimmten Eindruck zu hinterlassen. Aber ich finde, man kann schon spüren, ob ein Mensch einfach nur so ist, wie er ist. Okay, das klingt schonwieder so, wie man es überall hört. "Sei du selbst" "Bleib dir selbst treu" blabla. Aber so was möchte ich euch garnicht sagen, weil das sowieso schon jeder tausend mal gehört hat. Mir ist einfach aufgefallen, dass immer mehr Leute ihre Persönlichkeit zu spielen versuchen. Dass sie Angst haben, ihre wahre Persönlichkeit könnte vielleicht nicht genug anerkannt werden, darum verhalten sie sich anders, als sie es eigentlich gern tun würden. So was ist schlimm. Ich habe auch schon so oft einen Gedanken gehabt, etwas, das ich gerne getan hätte und letztendlich eine gewünschte Tat einfach abgebremst, meiner Meinung nach zugunsten anderer. Vielleicht um mich anzupassen, um eben nicht aus der Reihe zu tanzen, um nicht schräg und voller Unverständnis angestarrt zu werden. Aber so was macht einfach nicht glücklich. Ich kenne viele Menschen, die sich so sehr anstrengen jemand zu sein, der sie in Wirklichkeit einfach nicht sind. Und man sieht es .. und man spürt es. Und letztendlich erreichen sie niemals ihr Ziel.. weil man einfach keine Person exakt kopieren kann. Jeder hat einen anderen Charakter. Jeder hat andere Stärken und andere Schwächen. Aber meiner Meinung nach kann es niemals richtig sein, jemanden nachzuahmen oder besser ausgedrückt, jemanden zu kopieren. Man merkt einfach sofort, dass es nicht passt. Zumindest ist das meistens so. Und es macht nicht glücklich. Weil man auch als man SELBST eine ganz genauso tolle Persönlichkeit werden könnte, wie die, die man nachzumachen versucht. Man muss es einfach nur einmal versuchen.. ganz allein. Ohne sich manipulieren zu lassen. Das ganz eigene Leben führen, die ganz individuelle Persönlichkeit sein und möglicherweise Spuren hinterlassen. Und Stolz sein, auf sich selbst.